In particolare, donne e bambini sono esposti al pericolo della migrazione illegale.
In particolare, donne e bambini sono esposti al pericolo della migrazione illegale.

Sichere Migration II (SaMiCa)

Projekt in Kambodscha
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Überblick

Thema

Migration, Einkommen

Budget

3'486'064 Schweizer Franken

Dauer

01.01.2025 - 31.12.2027

Projektgebiet

Provinzen Banteay Meanchey und Battambang

Zielgruppen

Potenzielle und zurückkehrende Migrantinnen und Migranten aus Thailand. Gefährdete Haushalte, insbesondere Frauen, Kinder und Jugendliche, die dem Risiko des Menschenhandels und der unsicheren Migration ausgesetzt sind.

Projektnummer

P250019

Finanzierung

Ursula Zindel-Hilti Foundation

Projekt im Detail

Trotz wachsender Städte lebt etwa 80 % der kambodschanischen Bevölkerung weiterhin in ländlichen Gebieten. Die Landwirtschaft bildet die Grundlage für den Lebensunterhalt der meisten Haushalte, was sie besonders anfällig für klimatische Schocks macht. Kambodscha gehört zu den zehn Ländern, die weltweit am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind. Einkommensmöglichkeiten außerhalb der Landwirtschaft sind rar, ebenso wie Bildungs- und Wahlmöglichkeiten. Daher hat sich Migration als Lebensunterhaltstrategie etabliert. In der Hoffnung auf bessere Arbeitsmöglichkeiten und ein höheres Einkommen migrieren viele Kambodschanerinnen und Kambodschaner, um ihre Lebensbedingungen und die ihrer Familien zu verbessern. Derzeit arbeiten schätzungsweise 1-2 Millionen kambodschanische Arbeitskräfte allein in Thailand.

Die Mehrheit der Migrantinnen und Migranten entscheidet sich jedoch für eine irreguläre Migration, obwohl zwischen den Regierungen beider Länder formale Vereinbarungen für sichere Migration bestehen. Es wird geschätzt, dass weniger als 30 % der Arbeitskräfte über offizielle Kanäle mit einem Visum und/oder Arbeitsgenehmigung migrieren. Die Gründe dafür sind langsame, bürokratische und teure offizielle Migrationsprozesse. Geringes Bewusstsein bei Betroffenen und Behörden sowie fehlende Netzwerke in den Gemeinschaften führen zu irregulären und uninformierten Migrationsprozessen. Dies macht Arbeitsmigrantinnen und -migranten besonders anfällig für Menschenhandel und Ausbeutung.

Potenzielle und rückkehrende Migrantinnen und Migranten, insbesondere Kinder und Frauen, werden durch Präventions-, Schutz- und Wiedereingliederungsdienste unterstützt, die von der lokalen NGO Damnok Toek und dem Nationalen Komitee zur Bekämpfung des Menschenhandels bereitgestellt werden. Caritas Schweiz implementiert zusätzlich den sogenannten Graduation Approach – ein umfassendes Konzept, das sich mit Prävention, Schutz und Wiedereingliederung gefährdeter Bevölkerungsgruppen in Kambodscha befasst.

Sensibilisierungskampagnen klären Migrantinnen, Migranten und Gemeinschaften über die Risiken unsicherer Migration auf. Kapazitätsaufbau für Behörden sowie Unterstützung bei der Ausstellung rechtlicher Dokumente fördern die Prävention von Menschenhandel. Für Opfer des Menschenhandels werden Notfallhilfen bereitgestellt. Durch Schulungen von Akteuren, die an der Identifikation und am Schutz von Opfern beteiligt sind, sowie durch den Ausbau von Verweissystemen werden diese Dienste verbessert.

In Kamrieng bietet der Graduation Approach nachhaltige Lebensunterhaltsoptionen durch Schulungen in Lebenskompetenzen, berufliche Bildung, finanzielle Bildung, Sparprogramme, Unterstützung bei Unternehmensgründungen und psychosoziale Dienste. Ähnliche Strategien in Poipet, einschließlich Arbeitsvermittlung und beruflicher Bildung, unterstützen die Wiedereingliederung und verringern unsichere Migration. Diese Bemühungen adressieren mehrere Barrieren und helfen gefährdeten Haushalten, Selbstständigkeit zu erreichen und unsichere Migrationspraktiken zu vermeiden.

Schließlich werden institutionelle Schwächen und die mangelnde Zusammenarbeit zwischen Akteuren der Migration im Land durch Kapazitätsaufbau und die Koordination von NGO-Netzwerken sowie anderen Interessengruppen im Bereich sichere Migration angegangen.

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Titelbild: Insbesondere Frauen und Kinder sind der Gefahr der illegalen Migration ausgesetzt. © Alexandra Wey